Kultur ist in der Region Frankfurt-Rhein-Main metropolenorientiert. Soll heißen: stark an und auf Frankfurt ausgerichtet. Wie macht da die Region auf sich aufmerksam? Ein gutes Beispiel war in diesem Frühjahr die »Biennale am Main» mit vier Orten abseits des Mainstreams.
Eigentlich ist Offenbach ja der Ort, auf den man von Frankfurt aus traditionell entweder von oben herabschaut(e) oder über den man immer gerne mehr oder minder originelle Witze macht(e). Dies galt lange Zeit auch, was die Kunst und die Künstler*innen anging. Doch seit geraumer Zeit ändert sich dies. Und längst gibt es auch immer mehr Gründe dafür.
Wetter. Klima. Mensch. – Unter diesem Motto ist das Offenbacher Scape° ein interaktives Klimazentrum zum Schauen, Lernen, Erleben von allen Themen rund um Klima und Wetter. In diesem Jahr nimmt der Space auch an den Kunstansichten mit einer Fotoausstellung teil.
In Europa leben die Menschen ja bekanntlich vornehmlich im Wald. In manchen Ländern wie Österreich gibt es sogar ganze »Waldstädte«. Zugegeben: Dies war ein Gerücht, in die Welt gesetzt von einem in einem Weißen Haus residierenden einschlägigen Europa-Experten, der noch dazu Fachmann für Gerüchte und Fake News ist. Doch so ganz Fake war diese News dann ausnahmsweise mal doch nicht.
Räume bespielen – Das ist die »Kernkompetenz« von Setareh Alipour. Egal, ob in Offenbach, in Frankfurt, drinnen oder draußen. Und mittlerweile auch in Potsdam.
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Gesichter – auch sie sagen oft mehr als 1000 Worte. Mehr über das Leben von Menschen, als es 1000 Worte oftmals vermögen könnten. Vor allem, wenn dies Gesichter von Menschen sind, die ein langes und die ein gelebtes Leben spiegeln. Ein »Langzeitprojekt« könnte man das Foto-OEuvre des Fotografen Karsten Thormaehlen nennen.