Kultur ist in der Region Frankfurt-Rhein-Main metropolenorientiert. Soll heißen: stark an und auf Frankfurt ausgerichtet. Wie macht da die Region auf sich aufmerksam? Ein gutes Beispiel war in diesem Frühjahr die »Biennale am Main» mit vier Orten abseits des Mainstreams.
Kopenhagen leistet sich eine eigene städtische Kunstsammlung. Das Besondere: Sie kauft nur heimische Künstler*innen und wird nicht in einem White Cube oder in einem Museum präsentiert, sondern bringt ihre gesammelte Kunst direkt in den Kontext städtischer Einrichtungen. Das kann das Jobcenter, die städtische Bibliothek oder eine kommunale Einrichtung für betreutes Wohnen sein.
Wetter. Klima. Mensch. – Unter diesem Motto ist das Offenbacher Scape° ein interaktives Klimazentrum zum Schauen, Lernen, Erleben von allen Themen rund um Klima und Wetter. In diesem Jahr nimmt der Space auch an den Kunstansichten mit einer Fotoausstellung teil.
Gefühlt ist Bad Vilbel ja schon nahe an Frankfurt. Zwar eigene Stadt, aber doch an zweieinhalb Seiten von der Metropole umgeben. Doch mit seiner Burgruine, sommerlichen Festspielen, den Fachwerkhäusern, dem Kulturzentrum Alte Mühle, Parks und Quellen ist es schon recht eigen. Kultur hat hier einen beständigeren, weicheren Klang. Nun hat die Szene wieder einen neuen Akzent und Akteur, einen Zugezogenen.
Räume bespielen – Das ist die »Kernkompetenz« von Setareh Alipour. Egal, ob in Offenbach, in Frankfurt, drinnen oder draußen. Und mittlerweile auch in Potsdam.
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Gesichter – auch sie sagen oft mehr als 1000 Worte. Mehr über das Leben von Menschen, als es 1000 Worte oftmals vermögen könnten. Vor allem, wenn dies Gesichter von Menschen sind, die ein langes und die ein gelebtes Leben spiegeln. Ein »Langzeitprojekt« könnte man das Foto-OEuvre des Fotografen Karsten Thormaehlen nennen.