»Städte sind für Menschen da«. Dies war vor einigen Jahrzehnten das Motto des legendären niederländischen Stadtplaners Jan Gehl. Schon seit über einem halben Jahrhundert beschäftigt er sich mit dem »menschlichen Maß«, das Städte eigentlich ausmachen solle. Wie Städte für Menschen gestaltet sein müssen und wie Menschen selbst Städte gestalten – Darum geht es derzeit im Museum Angewandte Kunst in der Ausstellung »Design for Democracy – Was Gestaltung bewirken kann«. 25 Projekte haben die Macher*innen großflächig zusammengetragen. Auffällig viele davon spielen im öffentlichen Raum, der durch sie wie sehr privat für allerdings viele Menschen wird. Etwa in anspruchsvollen Begrünungen in London oder offenen Sport Areas in Frankfurt. Dazu kommen aber auch neue Dritte Orte oder auch einfach die Gestaltung von Wohnraum durch die Menschen, die dort später wohnen (und eben nocht, wie klassisch durch Architekten, die dort in der Regel später nicht wohnen werden). Urban shorts – Das Metropole Magazin dokumentiert exemplarisch drei besondere Themenkomplexe aus der Ausstellung (red.).
Die Ausstellung: Design for Democracy – Was Gestaltung bewirken kann + Frankfurt + Museum Angewandte Kunst + Ausstellungsdauer bis 9. August 2026








