Kultur. Leben.

»Kultur. Leben.« ist das Ressort für Kultur und Kulturschaffende.

Stadt. Leben.

»Stadt. Leben.« ist das neue Ressort für die Stadt, die Umwelt und das Miteinander in der urbanen demokratischen Gesellschaft. Es geht um das Leben in urbanen Räumen, um Nachhaltigkeit und um die Gestaltung von Gemeinsamkeit. Getreu dem Claim »Aus Frankfurt-Rhein-Main und den Metropolen dieser Welt« liegt der Fokus auf der Region und auf ihren vielen kleinen Metropolen, gespiegelt allerdings auch durch den Blick in andere Teile der Welt.

Wir sind Bibliothek

Stadtbibliotheken – einst still, verstaubt und von wenigen Menschen besucht – erfinden sich in vielen Städten derzeit neu. Sie öffnen sich als »Dritte Orte« zwischen Zuhause und Arbeiten neuen Aufgaben, neuen Medien, neuen Menschen. Ein Besuch in der Stadtbibliothek Neu-Isenburg.

Wir sind Bibliothek _2

Stadtbibliotheken – einst still, verstaubt und von wenigen Menschen besucht – erfinden sich in vielen Städten derzeit neu. Sie öffnen sich als »Dritte Orte« zwischen Zuhause und Arbeiten neuen Aufgaben, neuen Medien, neuen Menschen. Ein Besuch in der Stadtbibliothek Neu-Isenburg.

Kopenhagens kommunale Kunstkäufe

Seit 2010 arbeitet Sebastian Quedenbaum als Administrator und Kurator des Rådet for Visuel Kunst, der städtischen Kunstsammlung der Stadt Kopenhagen. Das Besondere an der Sammlung: Sie wird nicht in einem White Cube oder in einem Museum präsentiert, sie bringt ihre gesammelte Kunst direkt in den Kontext städtischer Einrichtungen. Das kann das Jobcenter, die städtische Bibliothek oder eine kommunale Einrichtung für betreutes Wohnen sein.

Grüne Oasen des Miteinanders

m Bewusstsein für Nachhaltigkeit steigt das Interesse an neuen Formen der Gemeinschaft, der (Selbst-) Versorgung und des Umgangs mit Lebensmitteln. Gemeinschaftsgärten liegen im Trend – für mehr Regionalität von Lebensmitteln oder für eine Ökologie, die energieaufwendige Transporte vermeiden und Wasser sparen hilft. Oder auch im Wunsch nach urbanem Grün und Gemeinschaft.

Ein(en) Ort für sich

»Dritter Ort« – Der Begriff ist zum Synonym für Miteinander in der urbanen Welt geworden. Er meint Orte zwischen Zuhause und dem Arbeits- oder Lernort. Bibliotheken werden Dritte Orte, aber auch Parks oder Gemeinschaftsgärten. Urban shorts blickt auf einige Orte. Über Bibliotheken schreibt die Leiterin der Stadtbibliothek Offenbach. Dass auch junge Menschen Bibliotheken wertschätzen, beschreibt in einem zweiten Beitrag eine junge Kollegin aus unserer Redaktion.

Miteinander geht extra

Kommunen sind zunehmend in Finanznot. Doch was heißt das konkret? Neu-Isenburg, eine Kleinstadt im Kreis Offenbach. Lange hatte sie mehr Einnahmen als fixe Ausgaben. Doch Bund und Land weisen ihr immer mehr Aufgaben zu. Für Feste oder das Betreuen beim Betreuten Wohnen bleibt immer weniger. Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein über das Dilemma, dass selbst in einer wohlhabenden Stadt manches Miteinander mittlerweile nur noch über Schulden geht. 

Irische Dauerstipendien

»Als vor fünf Jahren der Bescheid eintraf, ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Ich konnte mein Glück kaum fassen«. Der in Stockholm lebende Fotokünstler Carl Johan Erikson hatte eines der begehrten Langzeitstipendien des Swedish Arts Grants Commitee über fünf Jahre erhalten. Zwar konnte er damals bereits auf eine lange Karriere zurückblicken, dennoch war das Langzeitstipendium für ihn etwas besonderes. Anerkennung seiner künstlerischen Leistung der Vergangenheit – und ein Stück künstlerische Unabhängigkeit für die Zukunft.

Künstler. Innen. Orte.

Wie schaffen Kulturschaffende Räume für Kultur? Wie wohnen, wie arbeiten, wie leben sie? Diesen Fragen geht das Projekt »Künstler. Innen. Orte.« mit einer Porträtreihe in Ausstellungen und Artikelserien über Kulturorte und Kulturschaffende in der Rhein-Main-Region nach. Ausstellungen sind aktuell in Frankfurt-Höchst und ab Ende Mai in Offenbach zu sehen.