Stadt. Leben.

»Stadt. Leben.« ist das neue Ressort für die Stadt, die Umwelt und das Miteinander in der urbanen demokratischen Gesellschaft. Es geht um das Leben in urbanen Räumen, um Nachhaltigkeit und um die Gestaltung von Gemeinsamkeit. Getreu dem Claim »Aus Frankfurt-Rhein-Main und den Metropolen dieser Welt« liegt der Fokus auf der Region und auf ihren vielen kleinen Metropolen, gespiegelt allerdings auch durch den Blick in andere Teile der Welt.
Ein(en) Ort für sich

»Dritter Ort« – Der Begriff ist zum Synonym für Miteinander in der urbanen Welt geworden. Er meint Orte zwischen Zuhause und dem Arbeits- oder Lernort. Bibliotheken werden Dritte Orte, aber auch Parks oder Gemeinschaftsgärten. Urban shorts blickt auf einige Orte. Über Bibliotheken schreibt die Leiterin der Stadtbibliothek Offenbach. Dass auch junge Menschen Bibliotheken wertschätzen, beschreibt in einem zweiten Beitrag eine junge Kollegin aus unserer Redaktion.
Miteinander geht extra

Kommunen sind zunehmend in Finanznot. Doch was heißt das konkret? Neu-Isenburg, eine Kleinstadt im Kreis Offenbach. Lange hatte sie mehr Einnahmen als fixe Ausgaben. Doch Bund und Land weisen ihr immer mehr Aufgaben zu. Für Feste oder das Betreuen beim Betreuten Wohnen bleibt immer weniger. Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein über das Dilemma, dass selbst in einer wohlhabenden Stadt manches Miteinander mittlerweile nur noch über Schulden geht.
Buch-Sitz-Steh-Greif-Dialoge

Wie bringt man in Rhein-Main Kultur in die Region, zugleich noch zu den Menschen und obendrein diese auch noch zueinander? »Hooked on a Book«, ein Gesprächsformat für zwei Menschen und ein Buch, gelingt dieser anspruchsvolle Dreisatz derzeit immer mal wieder.
Der kleine Palmengarten

Der Palmengarten ist eines der Wahrzeichen Frankfurts. Fast jede/r kennt es. Weniger bekannt ist der Botanische Garten direkt daneben, die kleine Schwester des Palmengartens sozusagen. Ein Biotop aus Grün, Ruhe und Pflanzen. Eines der schönsten Refugien der Mainmetropole. Und sommers tagsüber jederzeit frei zugänglich …
Wenn Bahnen fliegen …

Dass Fliegen ein »Klimakiller« ist, ist selbst Vielfliegern klar. Dass auf Kurzstrecken die Bahn eine Alternative wäre, bestreiten auch wenige. Doch die Deutsche Bahn macht es Umsteigern bekanntlich schwer. Im November kündigte nun Trenitalia ein Interesse am Einstieg in den deutschen Markt mit seinen Hochgeschwindigkeitszügen. Und gerade das Beispiel Italien zeigt, dass Bahn auch konkurrenzfähig […]
Offen für alle, die offen sind

Eigentlich könnte Nazim Alemdar die berühmte Atlas-Figur des Bildhauers Gustav Herold, die auf der Spitze des Hauptbahnhofes steht, aus dem Schaufenster heraus sehen. Eigentlich. Denn die Fensterfronten seines weit über Frankfurt hinaus bekannten Kultkiosks »Yok Yok«, der sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der Adresse Am Hauptbahnhof 6 befindet, sind mit Aufklebern übersät.
Hibbdebach, Dribbdebach, Offenbach

Es gibt zwei Antagonismen, über die Neu-Frankfurter*innen immer wieder staunen. Das eine ist die Geschichte von »Hibbdebach« und »Dribbdebach«. Wer nicht aus Frankfurt oder allernächster Umgebung kommt, kann mit den Begriffen wenig anfangen.
Alles in Reichweite

Was haben Neu-Isenburg und Viernheim (an der Bergstraße) mit Frankfurt, Offenbach und Darmstadt gemein? Für Hessen ist in allen fünf Städten die Wahrscheinlichkeit am höchsten, innerhalb einer Viertelstunde ein Kino, eine Ärztin oder einen Lebensmittelladen zu erreichen. In allen fünf Städten liegt die Wahrscheinlichkeit bei mindestens 80 Prozent.
Chronist der Nächte

Nachts begab er sich auf Baustellen und auf die Dächer der Stadt. Je höher, desto besser. Er suchte die ungewöhnlichen Motive, die sonst nur wenige sehen (konnten). Derzeit zu sehen gibt es seine Bilder in Frankfurt-Höchst, in einem kürzlich erschienenen Buch und hier in einem Auszug bei Urban shorts – Das Metropole Magazin …