Kulturfonds Frankfurt RheinMain

Resonanzräume finden

Neuer Förderschwerpunkt

Die Förderung

Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain hat für das Jahr 2027 einen neuen Schwerpunkt »Resonanzräume für die Zukunft gestalten« aufgelegt. Er versteht Kunst und Kultur als Diskursraum, um über aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen hinaus Handlungsfelder für die Zukunft zu eröffnen. Unterthemen geben zusätzliche Anregungen: die Frage von Authentizität von Kunst im Kontext von KI, die Resilienz von Kulturinstitutionen in der Demokratie und kuratorische und performative Praxis im Hinblick auf ein sich veränderndes Publikum. Anträge auf Projektförderung können bereits in diesem Jahr jederzeit gestellt werden.

 

Aus der Ausschreibung

Die Demokratie ist eine Diskursgesellschaft und die Freiheit der Kunst bildet einen wichtigen Gradmesser für die demokratische Verfasstheit einer Gesellschaft, auch im Hinblick auf die globale Verschiebung von freiheitlichen zu autoritären Systemen. Zahlreiche Kulturinstitutionen und -projekte tragen aktiv zur demokratischen Wirksamkeit von Kunst und Kultur bei. Gleichzeitig bleiben die Rahmenbedingungen dafür anhaltend fordernd, so dass nicht selten die Bewältigung der gegenwärtigen Situation den Blick auf Gestaltungsmöglichkeiten der Zukunft (noch) nicht freigibt.

Für eine zukunftsgewandte Perspektive auf Kunst und Kultur vor dem Hintergrund aktueller künstlerischer und gesellschaftlicher Entwicklungen richtet der Kulturfonds Frankfurt RheinMain deshalb das neue temporäre Schwerpunktthema »Resonanzräume für die Zukunft gestalten« ein. Er bietet damit ein Motto an, das Kunst und Kultur als Diskursraum versteht und den Blick über die Befassung mit der Gegenwart hinaus für zukünftige Handlungsfelder und Modelle öffnet.

Eine inhaltliche Differenzierung des Schwerpunktthemas erfolgt über Unterthemen, die Impulse setzen und zu eigenen thematischen Fokussierungen anregen können. Dazu zählen die Themenfelder der Medientheorie im Zeitalter der digitalen (Co)-Kreation mit Blick auf die Entwicklung von der Aura des Originals bis hin zu »KI-Kunst« ebenso wie die Stärkung von Verantwortung und Resilienz von Kulturinstitutionen in der Demokratie. Fragestellungen der Repräsentation und Repräsentanz im Kulturbetrieb richten den Blick auf die handelnden Kulturakteur/innen und -nutzer/innen und die zeitgenössische kuratorische ebenso wie die performative Praxis ermutigen zu innovativen Ansätzen und machen Angebote an ein künftiges Publikum.

Der Schwerpunkt startet 2027, Anträge können ab sofort gestellt werden.

 

Der Kulturfonds in der Region

 

 

 

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Mehr Infos:

Name

Resonanzräume für die Zukunft gestalten

 

Bewerbende

Öffentliche / Gemeinnützige Träger aus den Mitgliedskommunen des Kulturfonds im Rhein-Main-Gebiet (s. Karte). Nicht-Gemeinnützige und Einzelpersonen sind nicht antragsberechtigt.

 

Institution

Kulturfonds Frankfurt RheinMain

 

Inhalt

Projekte zu Demokratie, Diskursgesellschaft sowie Kunst-Freiheit in Kunst und Kultur mit Blick auf Gegenwart und Zukunft

 

Region

Rhein-Main-Gebiet unter Berücksichtigung der Mitgliedschaft im Kulturfonds Frankfurt RheinMain (s. Karte)

 

Zeit

(Ab) 2027

 

(Nächste) Frist

Antrag jederzeit möglich, allerdings mit Vorlauffristen zum Projekt zwischen drei und zwölf Monaten (je nach Fördervolumen). Bei größeren Projekten ab 75.000 Euro Fördersumme sind weitere Fristen zu beachten.

 

Art

(Drittel-) Förderung, d.h. i.d.R. müssen zwei Drittel des Projektbudgets anderweitig gesichert sein. Ausnahmen für Förderungen bis zur Hälfte der Kosten sind in den Förderrichtlinien zu finden.

 

Sparte

Kunst und Kultur

 

Mittel

Fördermittel ab 10.000 Euro pro Projekt

 

Link

(Link)

 

Ed. Hinweis

Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernimmt die Redaktion keine Haftung für die Inhalte der hier veröffentlichten Informationen. Es gilt die konkrete und ggf. auch aktualisierte Ausschreibung der Einrichtung. 

 

Aus dieser Ausgabe: