Kultur. Leben.

»Kultur. Leben.« ist das Ressort für Kultur und Kulturschaffende.

Kopenhagens kommunale Kunstkäufe

Seit 2010 arbeitet Sebastian Quedenbaum als Administrator und Kurator des Rådet for Visuel Kunst, der städtischen Kunstsammlung der Stadt Kopenhagen. Das Besondere an der Sammlung: Sie wird nicht in einem White Cube oder in einem Museum präsentiert, sie bringt ihre gesammelte Kunst direkt in den Kontext städtischer Einrichtungen. Das kann das Jobcenter, die städtische Bibliothek oder eine kommunale Einrichtung für betreutes Wohnen sein.

Irisch Moos

Für Irland ist künstlerisches Schaffen eine Grundlage für eine freie Gesellschaft. Um dies zu ermöglichen, wurde für Kulturschaffende ein Bedingungsloses Grundeinkommen geschaffen. 2.000 Künstler*innen erhalten drei Jahre lang 1.400 Euro monatlich. Ausgewählt werden sie allerdings per Los. Das Modell ist quasi einzigartig in Europa. Einzig das kleine Luxemburg hat etwas Vergleichbares. 

Künstler. Innen. Orte.

Wie schaffen Kulturschaffende Räume für Kultur? Wie wohnen, wie arbeiten, wie leben sie? Diesen Fragen geht das Projekt »Künstler. Innen. Orte.« mit einer Porträtreihe in Ausstellungen und Artikelserien über Kulturorte und Kulturschaffende in der Rhein-Main-Region nach. Ausstellungen sind aktuell in Frankfurt-Höchst und ab Ende Mai in Offenbach zu sehen.

Offen für alle, die offen sind

Viele Fäden in der Hand – Doch sehr selten stellt Nazim Alemdar sich wirklich in den Mittelpunkt

Eigentlich könnte Nazim Alemdar die berühmte Atlas-Figur des Bildhauers Gustav Herold, die auf der Spitze des Hauptbahnhofes steht, aus dem Schaufenster heraus sehen. Eigentlich. Denn die Fensterfronten seines weit über Frankfurt hinaus bekannten Kultkiosks »Yok Yok«, der sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der Adresse Am Hauptbahnhof 6 befindet, sind mit Aufklebern übersät.